top of page

Sonthofen kämpft, Fürstenfeldbruck bleibt stabil

  • Autorenbild: Laurenz Lakotta
    Laurenz Lakotta
  • 24. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Der TSV Sonthofen hat die erhofften Punkte im Auswärtsspiel beim TuS Fürstenfeldbruck II verpasst. Zur ungewohnte Zeit am Sonntag Mittag unterlagen die Allgäuer am Sonntagmittag verdient mit 22:29 (11:19). Bereits zur Pause war die Begegnung weitgehend vorentschieden.


Dabei begann das Spiel aus Sonthofer Sicht durchaus ordentlich. Der frühen Rückstand wurde wieder ausgeglichen. Doch diese Szene blieb eine der wenigen Phasen, in denen die Gäste wirklich Zugriff auf die Partie bekamen.

Fürstenfeldbruck II nutzte in der Anfangsphase nahezu jeden Fehler der Sonthofer konsequent aus. Angeführt vom starken Tim Ruhwandl, der immer wieder Lücken fand oder von der Siebenmeterlinie sicher blieb, setzten sich die Gastgeber früh ab. Nach knapp fünf Minuten stand es bereits 5:2, nach zehn Minuten 6:4 – ein Zwischenstand, der das Kräfteverhältnis noch schmeichelhaft widerspiegelte.


Sonthofen hatte in der Defensive große Probleme, das variable Angriffsspiel der Hausherren zu kontrollieren. Immer wieder kamen die Gastgeber über die zweite Welle oder einfache Kreuzbewegungen zu freien Abschlüssen. Besonders bitter: Auch in Überzahlsituationen gelang es den Allgäuern nicht, den Rückstand zu verkürzen.

Nach dem 9:6-Anschluss durch Michael Wohlfahrt (15. Minute) hoffte man kurz auf Stabilität, doch Fürstenfeldbruck antwortete mit einem 5:0-Lauf. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Rückstand auf 6:11, später sogar auf 8:15.


Während Sonthofen im Angriff immer wieder an der gut organisierten Abwehr oder am eigenen Abschluss scheiterte, agierten die Gastgeber äußerst effizient. Neben Ruhwandl drückte vor allem Konstantin Plank dem Spiel seinen Stempel auf. Der Außenspieler traf nahezu nach Belieben und nutzte die Lücken in der Sonthofer Defensive konsequent.

Bis zur Pause zog Fürstenfeldbruck II auf 19:11 davon. Ein Rückstand, der angesichts des Spielverlaufs bereits eine Vorentscheidung bedeutete.


Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild. Sonthofen versuchte, mit mehr Tempo und aggressiverer Abwehrarbeit zurück ins Spiel zu finden, doch die Gastgeber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Jeder Treffer der Gäste wurde prompt beantwortet.

Zwar zeigte Sonthofen Moral und kam immer wieder zu Treffern, doch der Abstand blieb konstant im Bereich von sieben bis zehn Toren. Beim Stand von 22:12 in der 36. Minute war die Partie endgültig entschieden.


In der Schlussphase gelang es Sonthofen zumindest, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

Am klaren Spielausgang änderte dies jedoch nichts mehr. Fürstenfeldbruck II spielte die Partie routiniert zu Ende und sicherte sich mit dem 29:22 einen verdienten Heimerfolg.

Mit der Niederlage bleibt Sonthofen bei 10:24 Punkten und rutscht weiter in den Tabellenkeller. Die Gastgeber hingegen verbessern sich auf 17:17 Zähler und verschaffen sich etwas Luft im Mittelfeld.

Gerade im Hinblick auf die kommenden Wochen wird die Lage für Sonthofen damit nicht einfacher. Die Mannschaft muss schnell Lösungen finden, um defensiv stabiler aufzutreten und ihre guten Offensivphasen konstanter über 60 Minuten zu bringen.


Sonthofen zeigte in Fürstenfeldbruck Einsatz und Kampfgeist, blieb insgesamt aber zu fehleranfällig und defensiv nicht stabil genug, um gegen einen personell starken Gegner bestehen zu können. Die frühe Hypothek aus der ersten Halbzeit war letztlich zu groß, um das Spiel noch einmal spannend zu machen.

 
 
bottom of page