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  • AutorenbildLaurenz Lakotta

Kampf um die Spitze

Der derzeitige Tabellenführer aus Sonthofen ist entschlossen, seine Spitzenposition zu verteidigen und strebt danach, mit zwei Punkten im Gepäck wieder ins Oberallgäu zurückzukehren. Hingegen wird der TSV Weilheim versuchen, seine Heimstärke auszuspielen, und äußert Zuversicht mit den Worten: „Mal sehen, ob wir einem der Favoriten ein Bein stellen können.“ Die Oberbayern haben das klare Ziel, sich in der Rückrunde schnellstmöglich von Abstiegssorgen zu befreien. Die bisherige Platzierung auf Rang 6 ist auf zahlreiche Ausfälle zurückzuführen, doch Berichten zufolge hat sich die Lage in letzter Zeit verbessert. Somit ist in der Rückrunde durchaus mit einer konkurrenzfähigen Leistung von Weilheim zu rechnen. Der deutliche Erfolg im Hinspiel mit einem 39:28-Sieg für Sonthofen dient daher nicht als zuverlässiges Maß. Das bevorstehende Duell wird voraussichtlich auf Augenhöhe ausgetragen. „Wir müssen erneut eine äußerst konzentrierte Leistung abliefern, da Weilheim zu Hause sehr stark ist und uns vor Herausforderungen stellen wird“, betont Trainer Cristian Savlovschi.

Besondere Aufmerksamkeit dürfte den beiden Top-Torschützen der Oberbayern gelten. Max Pröll, derzeit auf dem zweiten Platz der Torschützenliste, und Thomas Beinlich haben gemeinsam fast die Hälfte aller Tore erzielt. „Dadurch wird eine Mannschaft natürlich etwas berechenbarer. Aber Weilheim ist sehr eingespielt und kann von jeder Position aus erfolgreich sein“, analysiert Savlovschi. In den letzten Spielen zeichnete sich Sonthofen durch eine äußerst konzentrierte Leistung aus, wobei die Torgefahr von allen Positionen sowie eine stabilisierte Defensive im Vordergrund standen. Kapitän Laurenz Lakotta betont die Bedeutung der Abwehrarbeit: „Wenn wir defensiv so kompakt stehen und uns die Bälle erarbeiten, sind wir nur schwer zu schlagen. Der Angriff läuft in dieser Saison, und unsere Torhüter spielen sehr konstant.“

Mit der derzeit besten Offensive der Liga ist Sonthofen in der Lage, in jedem Spiel über 30 Tore zu erzielen. Sollte dies auch gegen Weilheim gelingen, steht einem erfolgreichen Auswärtsspiel wenig im Weg. Personell kann Trainer Savlovschi dabei aus dem Vollen schöpfen.

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